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Rocamadour September 2011

 

Am Samstag den 17. September trafen wir nach und nach im Camping ein. Nachdem alle ihr Quartier bezogen haben sind wir gegen Abend nach Rocamadour zur Begrüssung und Apero gefahren. Später gab es im Terminus ein sehr feines Nachtessen. Weil alle wegen der langen Anreise müde waren ging es bald wieder zurück zum Camping.

Am Sonntagmorgen fuhren wir an die St. Georges, während die andere Gruppe in der Cabouy tauchte. Wir fühlten uns bei den guten Bedingungen gleich wieder wohl. Vor allem die Cabouy, wo wir am Nachmittag tauchten waren die Verhältnisse super.

An den folgenden Tagen fuhren wir zweimal in den Süden und alle Höhlen boten gute bis sehr gute Bedingungen. Die Landenousse und Cunhac hatte sehr gute Sicht. Auch die beiden 2* Schüler sind sehr beindruckt von den Höhlen. Bemerkenswert war der Einstieg in die Ressel, weil wir den Weg zum Eingang zu Fuss machen mussten, da der Wasserstand so tief war.

Am Freitagabend konnten wir Conny und Thomas, die den HT2 Kurs mit Bravour absolvierten, zum bestandenen Brevet gratulieren.

So war die erste Woche leider viel zu schnell wieder vorbei. Aber die meisten von uns bleiben ja noch eine Woche. Auch Petrus meint es gut mit uns, denn er hat wie in der ersten Woche nur schönes Wetter vorausgesagt.

Am Sonntag ist eine Gruppe von der Cabouy bis Poumayssen und zurück getaucht. Das sind zusammen nach der neuesten Vermessung gut 1620m. Bei diesem Dive konnt Oski seinen 1000 Tauchgang feiern.

Am Dienstag gingen wir in der True Madame bis 840m rein. Sie hatte sehr gute Sicht. Ist eine sehr schöne Höhle. Auch wenn es streng ist, aber einmal muss man da einfach rein. Jene die sich davor gedrückt haben, tauchten in der Ressel und Cunhac. Vor allem die Cunhac ist dieses Jahr sehr schön.

Am Mittwoch machten wir die Durchquerung von der Poumayssen zur Cabouy. Wir waren vorläufig die letzten Taucher in der Cabouy, weil am Pumpwerk Renovationsarbeiten anstehen und wegen Erschütterungsgefahr die Cabouy bis auf weiteres gesperrt ist.

Am Freitag war ein langer TG in der St. Georges angesagt. Wir stossten bis auf 840m zum zweiten See vor. Im hinteren Teil nach dem ersten See war die Sicht genial.

Am Nachmittag ging es leider schon wieder ans aufräumen und packen für die Heimfahrt.

Wir hatten wie in den letzten Jahren hier in Frankreich ein lustiges, erlebnisreiches und unfallfreies Seminar. Es war an einigen Tagen so heiss wie im Hochsommer. Die Vegetation ist ausgedorrt. Ich hoffe für die Menschen hier, dass bald der Regen kommt