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Rocamadour 12

Am Samstag den 15. September startete das Seminar 2012 beim Apéro und anschliessendem Nachtessen im Restaurant Terminus offiziell.
Am nächsten Tag nach dem Frühstück machten wir uns an die Ausrüstung und richteten sie für den ersten Tauchgang in der Cabouy, die trotz der vielen Taucher sehr gute Sicht für uns bereithielt. Am Nachmittag ging es in die St. Georges, wo wir den ersten Tauchtag gemütlich ausklingen liessen.
In den folgenden Tagen teilten wir uns in 2 Gruppen auf, so dass immer eine Gruppe in den Süden fuhr. Besonders schön war die Ressel, die vom Eingang an glasklare Sichtverhältnisse hatte. Auch die Cunhac war sehr schön mit tollen Sichtweiten und wie immer ein wenig mystisch.
Die St. Sauveur konnte man tauchen, hatte aber nur 5 Meter Sicht. Wie immer schön war die Font del Truffe, wobei der Eingang sehr eng war und Thomas mit seinem D 12 einen richtigen „Krampf“ hatte um da rein zu kommen, dann aber mit tollen Bedingungen belohnt wurde.
Am Donnerstag war Landenousse und Trou Madame auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Tauchtag.
Am Freitag unternahm eine Gruppe einen Langstreckentauchgang in der St. Georges und tauchten 900m rein. Sie hatte im vorderen Bereich schon sehr gute Sicht, aber hinten war sie ein Traum. Nach 2 Std. tauchte die Gruppe wieder an die Oberfläche und ihre Augen glänzten Augen vor Begeisterung.
Am Abend wurde Thomas mit dem HT3 und Hansjörg mit dem HT2 brevetiert. Herzliche Gratulation!
Und schon war die erste Woche im Fluge vorbei und wir mussten uns leider von Conny, Christian und Thomas verabschieden.
Am Samstag war tauchfrei. Aldo und Oski fuhren in den Süden um in der Emergence de Gregols und Fontaine de Lestang zu explorern. Die anderen lagen auf der faulen Haut. Am Abend stiess Thomas mit dem Motorrad zu uns um die 2. Woche mit uns zu verbringen.
Der Sonntag fing mit einem Leckerbissen an. Nach Jahren Abstinenz stand die Oeil de la Doux auf dem Programm. Nach dem mühsamen schleppen zum Quelltopf krabbelten wir durch den ersten Siphon und auch gleich den Bach hoch. Belohnt wurden wir mit einer eindrücklichen Höhlenwanderung und glassklarem Wasser. Nach dem TG fuhren wir nach Martell und genossen bei Sonnenschein das Nachmittagsbier und liessen den TG Revue passieren.
Am Montag fuhr eine Gruppe wieder in den Süden, während Aldo und ich in der Combe Negré und Font del Truffe tauchten. Beide Höhlen sind einmalig aber anspruchsvoll.
Am Dienstag gingen Aldo und ich den Süden. Nach einem TG in der Cunhac schauten wir nur mit Nassanzug in die Emergence de Bons rein und waren überrascht was uns da empfing. Wegen dem steilen Aufstieg zum Eingang  und anschliessendem Abstieg in die Höhle haben wir uns entschieden erst mal ohne Tauchgeräte hineinzugehen.
Am Mittwoch war wieder mal die Poumaysson dran. Wir machten dieses Mal nicht die Durchquerung zur Cabouy, sondern tauchten 600m im glasklaren Wasser richtung Osten und stiegen auch wieder in der Poumaysson aus, wo „Monsieur Gabi“ mit dem Traktor auf uns wartete.  Susi war richtig aus dem Häuschen vor Begeisterung.
Am Donnerstag wollten Oski und Aldo wissen wie es in der Emergence de Bons weitegeht. Der Siphon rechts ist kurz und flach. Links taucht man den 1. Siphon und kommt in eine grosse Halle mit anschliessender Kletterpartie. Mit der richtigen Ausrüstung wollen wir nächstes Jahr den 2. Syphon erkunden.
Am Freitag tauchten alle in der St. Georges und zogen das Höhlenfeeling nochmal richtig rein. Am Nachmittag räumten wir alles zusammen und rüsteten uns für die Heimfahrt. Im Restaurant Terminus wurden wir noch einmal so richtig verwöhnt. Mit einer herzlichen Verabschiedung traten wir am  frühen Samstagmorgen die Heimfahrt an.
Es war ein gemütliches Höhlenseminar mit ein paar neuen Höhlen wie z. B. Emergence de Bons, Emergence de Gregols, Fontaine de Lestang, Gouffre de Lantouy, Saut de la Pucelle und Gouffre de l`Oule., die wir sicher in Zukunft noch mehr beachten werden. Herzlichen Dank allen Teilnehmern für die schönen Tauchgänge und den unfallfreien Tauchbetrieb.
Bis nächstes Jahr
Mario