Entstehungsgeschichte
Mitte des 20. Jahrhunderts begann mit Hilfe der bis dahin entwickelten Tauchtechnik die Erkundung unterirdischer Quellflüsse. Vor allem in Frankreich, den USA und Großbritannien konnten trotz der damals bescheidenen technischen Möglichkeiten beachtliche Erfolge erzielt werden. Wissenschaftliches Interesse und der Drang des Menschen, in unbekannte „Welten" vorzudringen, war der Antrieb der damaligen Pioniere. Durch die Weiterentwicklung der Tauchtechnik gelang es den Forschern immer weiter in komplexe Gangsysteme vorzudringen zu diese zu kartographisieren. Im Laufe der Zeit konnte mit dem Einsatz von Kreislaufgeräten, Trimix, Nitrox und Scootern die Eindringtiefe wesentlich erweitert werden. Das Betauchen der Höhlensysteme blieb aber lange Zeit wenigen Spezialisten vorbehalten. Erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Höhlentauchen auch bei Sporttauchern populär.
Durch eine Vielzahl tödlicher Unfälle, ausgelöst durch mangelhafte Ausrüstung und Erfahrung, begannen einige amerikanische Höhlenforscherverbände und TEC-Tauchverbände mit Höhlentauchausbildungen für Sporttaucher.
Die enge Zusammenarbeit mit unseren deutschen Kollegen und die Nachfrage nach Ausbildung in einem professionellen Tauchverband hat 2006 dazu geführt, dass in Zusammenarbeit mit Barakuda International ein eigenes Programm für diesen Bereich erarbeitet wurde und weltweit vermarktet wird.
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