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Eistauchen in Luzern

Hafen Tribschenhorn

Heute Morgen fuhr ich zum Hafen Tribschenhorn, um mein Boot von der Schneelast zu befreien.  Als ich dort eintraf, war ich sehr überrascht, einen Teil des Hafens zugefroren vorzufinden. Das war in den letzten Jahren nicht mehr der Fall.
Der Vierwaldstättersee hat eine relativ grosse Strömung und war daher seit Menschengedenken nie zugefroren, ausser bei langer Kälteperiode an geschützten Stellen wie unser Hafen.
Da haben Bruno und ich uns kurzfristig entschlossen, dass wir einen Eistauchgang unternehmen.
Die Sichtverhältnisse waren genial. Schade war (für Luzern typisch), dass wir wieder mal eine Nebeldecke über uns hatten und so keine direkte Sonneneinstrahlung hatten.
Es war eine sehr mystische Stimmung. Die Boote mit den Stegpfeilern gaben unter dem Eis ein besonders schönes Bild ab. Das Eis war genug dick, so dass wir keine Chance hatten, es zu durchbrechen. So sieht man, dass ein Reel unerlässlich ist, auch wenn ein Gewässer nur zum Teil zugefroren ist.
Es war mal eine schöne Abwechslung und zeigt auch, dass man auch im Flachland mit wenig Aufwand Eistauchen kann.
Vielleicht dauert es wieder Jahre, bis der Hafen gefriert. Wir werden sicher wieder da sein.
 
Mario